Umsatz stabil, Ergebnis sinkt
Die Leistung stimmt, doch die Marge wird von Jahr zu Jahr kleiner, ohne dass sich ein klarer Grund benennen lässt.
Potenziale erkennen, bevor sie verloren gehen.
Steigende Lohn-, Energie- und Dieselkosten, gestörte Lieferketten, GKV-BStabG, ApoVWG, abwandernde Kunden: Vieles, was auf den Ertrag drückt, liegt außerhalb Ihres Einflusses.
Umso wichtiger ist es, alles andere im Griff zu haben. Im Ertragssteigerungsworkshop analysiert unser interdisziplinäres Team aus Recht, Betriebswirtschaft und IT Ihre gesamte Wertschöpfungskette, von den Finanzen über äußere Einflüsse bis zu rechtlichen Spielräumen in Verträgen und Sicherheiten, und leitet daraus konkrete Maßnahmen ab.
Im Wandel
Veränderungen treffen Unternehmen heute schneller und tiefer als früher. Energie- und Rohstoffpreise schwanken, Lieferketten stocken, die Nachfrage verschiebt sich oder ein Großkunde springt ab, neue Wettbewerber und gesetzliche Vorgaben ändern die Spielregeln. Hinzu kommen Veränderungen im eigenen Haus, etwa Nachfolge, Wachstum oder Neuausrichtung. Entscheidend ist, sich mit solchen Entwicklungen rechtzeitig auseinanderzusetzen und die passenden Antworten zu finden: strategische, die die Richtung bestimmen, und operative, die im Alltag greifen.
Unser Ertragssteigerungsworkshop richtet sich deshalb an Unternehmen jeder Branche: an solche, die bereits Ertragsverluste verzeichnen und gegensteuern müssen, ebenso wie an solche, die sich frühzeitig auf diese Veränderungen vorbereiten wollen.
Für wen
Im Workshop kommen die Geschäftsführung und Schlüsselpositionen der zweiten Führungsebene zusammen, also alle, die Verantwortung für Ergebnis, Abläufe und Mitarbeitende tragen. Erst im Zusammenspiel beider Ebenen entsteht ein vollständiges Bild: Die Geschäftsführung bringt den strategischen Überblick ein, die zweite Ebene ihre Erfahrung aus dem betrieblichen Alltag. Die folgenden Anzeichen zeigen, wo sich ein genauerer Blick lohnt.
Die Leistung stimmt, doch die Marge wird von Jahr zu Jahr kleiner, ohne dass sich ein klarer Grund benennen lässt.
Ein Standort schneidet seit Längerem schlechter ab als die übrigen, ohne dass sich die Ursache eindeutig benennen lässt.
Über die Jahre sind Programme, Lizenzen und Insellösungen hinzugekommen. Sie bilden die Prozesse des Unternehmens nur lückenhaft ab und liefern zu wenig Transparenz.
Es fehlen einfache, auf das Unternehmen zugeschnittene KI-Lösungen, die für mehr Transparenz sorgen. Wo KI eingesetzt wird, dann oft nur vereinzelt oder ohne klare Regeln zu Datenschutz und Verantwortlichkeiten.
Die Fluktuation ist hoch, Stellen bleiben lange unbesetzt, und die Einarbeitung bindet Kapazitäten, die an anderer Stelle fehlen.
Informationen gehen zwischen Abteilungen verloren, Aufgaben werden doppelt erledigt oder bleiben liegen.
Das Controlling liefert Berichte, aber keine belastbare Grundlage für Entscheidungen.
Im Erstgespräch klären wir unverbindlich und vertraulich, wo bei Ihnen ungenutzte Potenziale liegen.
Workshop anfragenBranchen
Jede Branche hat ihre eigenen Belastungen, doch das Muster ähnelt sich: Die Kosten steigen schneller als die Erlöse, und die wirksamsten Stellschrauben liegen oft im eigenen Unternehmen. Einige Beispiele aus verschiedenen Branchen und Ursachen, die sich nahezu überall finden.
Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist der Vergütungsanstieg der Krankenhäuser ab 2027 gedeckelt: Bis 2029 darf er höchstens die Grundlohnrate abzüglich eines Prozentpunkts betragen. Personal- und Sachkosten steigen dagegen weiter, und schon heute schreibt mehr als die Hälfte der Kliniken rote Zahlen. Weil sich die Erlösseite kaum beeinflussen lässt, wird die Effizienz der internen Abläufe zum entscheidenden Hebel, vom Personaleinsatz über die Zusammenarbeit der Bereiche bis zur Frage, welche Leistungen an welchem Standort erbracht werden.
Nach über zwölf Jahren Stillstand ist das Fixum zum 1. Juli 2026 von 8,35 auf 9,00 Euro gestiegen, zum 1. Januar 2027 folgen 9,50 Euro. Zum selben Zeitpunkt steigt jedoch der Kassenabschlag von 1,77 auf 2,07 Euro je Packung und zehrt einen erheblichen Teil der Anhebung wieder auf. Seit September 2026 sind Skonti im Einkauf zwar wieder zulässig, aber nur bei Zahlung vor Fälligkeit. Wer sie nutzen will, braucht also freie Liquidität. Einkauf, Sortiment und Personaleinsatz werden damit zu den wichtigsten Stellschrauben für den Ertrag.
Der Dieselpreis liegt seit dem Frühjahr 2026 dauerhaft über zwei Euro je Liter, die befristete Energiesteuersenkung ist Ende Juni ausgelaufen, und die Lkw-Maut enthält einen erheblichen CO₂-Zuschlag. Höhere Frachtraten lassen sich im harten Wettbewerb dagegen kaum durchsetzen. Zur Belastung werden dann oft die eigenen Verträge: Festpreise ohne Indexierung, fehlende oder gedeckelte Dieselfloater sowie Über- oder Unterkapazitäten im Fuhrpark. Hinzu kommen Zahlungsziele von 60 Tagen, während Kraftstoff, Maut und Löhne sofort fällig sind.
Steigen Material- oder Lohnkosten nach Vertragsschluss, bleiben Bauunternehmen ohne Preisgleitklausel auf den Mehrkosten sitzen. Gleichzeitig müssen Material und Löhne oft lange vorfinanziert werden, bevor die ersten Zahlungen eingehen. Verschiebt ein Auftraggeber den Baubeginn, stehen aufgebaute Personal- und Gerätekapazitäten ohne Auslastung da. Selbst ein anziehender Markt kann so zur Belastung werden, wenn nach mageren Jahren die Reserven für neue Projekte fehlen.
Der Umsatz verlagert sich zunehmend ins Netz: Der Handelsverband HDE rechnet für 2026 im stationären Handel eher mit Stagnation, im Onlinehandel dagegen mit einem realen Plus von 3,5 Prozent. Allein internationale Billigplattformen kosten den deutschen Einzelhandel jährlich rund 2,5 Milliarden Euro Umsatz. Knapp 80 Prozent der Händler verzeichnen in den vergangenen zwei Jahren eine sinkende Kundenfrequenz: Kunden kommen seltener, kaufen dann aber mehr. Gleichzeitig steigen die Kosten für Personal, Mieten und Energie. Flächenproduktivität, Sortiment, Personaleinsatz und die Struktur des Filialnetzes entscheiden damit über den Ertrag.
Die Zulieferindustrie steckt in einer tiefen Strukturkrise. Nach einer EY-Analyse erreichten die Insolvenzanmeldungen 2025 den höchsten Stand seit 14 Jahren, und die Beschäftigung in der Automobilbranche sank auf ein 14-Jahres-Tief, wobei Zulieferer deutlich stärker betroffen sind als die Hersteller. Viele Unternehmen haben im Vertrauen auf schnell steigende E-Auto-Absätze hoch investiert, ohne dass die erwarteten Stückzahlen kamen. Dazu kommen Konkurrenz aus China, hohe Energiepreise und der Zollstreit mit den USA. Wer von wenigen Autoherstellern abhängt, muss Kapazitäten, Produktportfolio und Standortstruktur an sinkende Abrufe anpassen.
Die Personalkosten steigen deutlich: Seit dem 1. Juli 2026 gilt für Pflegefachkräfte ein Branchenmindestlohn von 21,03 Euro je Stunde, und Einrichtungen müssen nach Tarif oder in Anlehnung daran zahlen. Ein großer Teil der Kosten landet bei den Bewohnern: Der durchschnittliche Eigenanteil lag zum 1. Juli 2026 bei 3.364 Euro im Monat, 256 Euro mehr als im Vorjahr. Können Bewohner das nicht mehr selbst tragen, springt die Sozialhilfe ein, deren Bewilligung sich oft über Monate hinzieht. So lange gehen die Heime für Unterkunft, Verpflegung und Pflege in Vorleistung. Fehlt Personal, drohen zudem teure Leasingkräfte oder Belegungsstopps. Dienstplanung, Belegungsmanagement, Abrechnung und Einkauf werden damit zu zentralen Hebeln.
Manche Ursachen finden sich in fast jedem Unternehmen. In Wachstumsphasen steigen Produktion, Umsatz und Personal, doch die Transparenz wächst oft nicht mit. Ohne klaren Überblick werden aufkommende Probleme zu spät erkannt. Besonders kritisch wird es, wenn ein Markt wegbricht: Der Deckungsbeitrag sinkt, die aufgebaute Struktur aus Personal, Overhead und Softwarelizenzen lässt sich aber nicht so schnell zurückfahren. So entstehen Kostenredundanzen, die das Ergebnis dauerhaft belasten. Verstärkt wird das, wenn die IT die Prozesse nicht sauber abbildet und damit die nötige Transparenz fehlt.
Handlungsfelder
Wir betrachten Ihr Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Den Rahmen bildet eine integrierte Finanzplanung: Jede Maßnahme, die wir im Workshop erarbeiten, fließt in die Planung von Ergebnis, Bilanz und Liquidität ein. So wird sichtbar, was sie tatsächlich bewirkt.
Produktion, Vertrieb, ggf. Einkauf und Verträge
Abläufe, Schnittstellen, Organisationsstruktur
Personal, Personaleinsatz, Mitarbeiterzufriedenheit, Mitarbeiterführung
Analyse der finanzwirtschaftlichen Daten, Analyse und Kennzahlenerstellung, Qualität von Controlling und Daten, Kostenzuordnung
Juristische Analyse von Verträgen und Sicherheiten, Prüfung rechtlicher Spielräume, Aufzeigen von Handlungsoptionen
Einsatzmöglichkeiten von KI, Automatisierung von Routineaufgaben, Bestandsaufnahme der IT-Landschaft, Redundanzen sowie überflüssige Programme und Lizenzen
Standortvergleich, tatsächliche Kostenverursachung, Erarbeitung von Szenarien für einzelne Einheiten: Restrukturierung, Verkauf, solvente oder insolvente Liquidation
Im Erstgespräch klären wir unverbindlich und vertraulich, wo bei Ihnen ungenutzte Potenziale liegen.
Workshop anfragenWarum KRP
Unabhängig von gewachsenen Strukturen und Gewohnheiten sehen wir, was im Tagesgeschäft leicht untergeht.
Recht, Betriebswirtschaft und IT aus einer Hand, damit alle Unternehmensbereiche in einer Analyse zusammenlaufen.
Über 60 Jahre gebündelte Erfahrung, mehr als 50 sanierte Unternehmen und über 100 Eigenverwaltungsplanungen, branchenübergreifend.
Sensible Themen wie Personal, Standorte oder strukturelle Veränderungen behandeln wir mit der gebotenen Vertraulichkeit.
Aus der Sanierungspraxis kennen wir die Warnsignale, lange bevor sie in den Zahlen sichtbar werden.
Maßnahmen, die sich im laufenden Betrieb umsetzen lassen, statt Konzepte für die Schublade.
So funktioniert’s
Strukturiert, gemeinsam und mit für Sie überschaubarem Aufwand: So entwickeln wir Schritt für Schritt die Maßnahmen, die Ihr Unternehmen voranbringen.
zur Ausgangslage und zu Ihren Zielen, unverbindlich und vertraulich.
an Geschäftsführung und zweite Führungsebene.
von Daten, Controlling, IT und Standorten.
mit gemeinsamer Diskussion der Ergebnisse.
optional mit Umsetzungsbegleitung.
Workshop anfragen
Im unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Ihr Unternehmen steht und was Sie mit dem Workshop erreichen möchten. Hinterlassen Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse, wir melden uns zeitnah bei Ihnen.
Wir haben Ihre Anfrage erhalten und melden uns innerhalb von 1–2 Werktagen bei Ihnen.
FAQ
Antworten auf die häufigsten Fragen rund um den Ertragssteigerungsworkshop. Bei allem Weiteren sprechen Sie uns gern direkt an.
Mehr FAQDer Ertragssteigerungsworkshop richtet sich an mittelständische Unternehmen jeder Branche, sowohl an Unternehmen mit ersten Krisenanzeichen als auch an Unternehmen in Veränderungsprozessen. Viele nutzen den Workshop gerade dann, wenn das Geschäft noch stabil läuft, sie aber spüren, dass es an einzelnen Stellen hakt, oder wenn sie sich auf neue Marktbedingungen, neue Wettbewerber, gesetzliche Änderungen oder interne Veränderungen vorbereiten wollen. Je früher Potenziale erkannt werden, desto größer ist der Spielraum, sie zu nutzen. Aber auch wer bereits spürbare Ertragsverluste verzeichnet, kann mit dem Workshop gezielt gegensteuern.
Am Workshop nehmen die Mitglieder der Geschäftsführung sowie Schlüsselpositionen der zweiten Führungsebene teil, etwa die Leitungen von Bereichen, Abteilungen oder Standorten. Vorab füllen alle Teilnehmenden einen Fragebogen aus, dessen Ergebnisse wir auswerten und im Workshop gemeinsam diskutieren. So fließen der strategische Überblick der Geschäftsführung und die Erfahrung aus dem betrieblichen Alltag gleichermaßen ein. Wer genau dabei ist, stimmen wir im Erstgespräch individuell mit Ihnen ab.
Für den eigentlichen Workshop sollten Sie eine Dauer von ein bis höchstens zwei Tagen einplanen.
Die Vorbereitungsdauer richtet sich nach Größe und Struktur Ihres Unternehmens, etwa nach der Zahl der Standorte und Bereiche. Einen genaueren Zeitplan können wir festlegen, wenn wir uns in einem Erstgespräch eine Übersicht über Ihre Unternehmensstruktur verschafft haben. Der Aufwand für Ihr Unternehmen bleibt dabei überschaubar: Die Teilnehmer Ihrerseits füllen vorab einen Fragebogen aus und nehmen am Workshop selbst teil. Zusätzlich benötigen wir einige Unterlagen, etwa aktuelle Zahlen aus dem Controlling, eine Übersicht über die eingesetzten IT-Systeme und Lizenzen sowie Informationen zu den Standorten. Die Auswertung und Aufbereitung übernehmen wir, sodass Ihr Tagesgeschäft möglichst wenig beeinträchtigt wird.
Ja. Alle Angaben behandeln wir vertraulich. Die Fragebögen werten wir anonymisiert und zusammengefasst aus, sodass sich einzelne Antworten in der Regel keiner Person zuordnen lassen. Das ermöglicht allen Teilnehmenden eine offene und ehrliche Einschätzung, und genau darauf kommt es an, um Schwachstellen und Potenziale realistisch zu erkennen.
Im Anschluss erhalten Sie die Ergebnisse in zusammengefasster Form: einen priorisierten Maßnahmenplan, das gemeinsam entwickelte strategische Leitbild und die integrierte Finanzplanung, die zeigt, wie sich die Maßnahmen auf Ergebnis, Bilanz und Liquidität auswirken. Damit haben Sie eine klare Grundlage, um die nächsten Schritte eigenständig anzugehen. Auf Wunsch begleiten wir Sie auch bei der Umsetzung, sei es bei einzelnen Maßnahmen oder über den gesamten Prozess. Bei IT- und KI-Themen greifen wir dabei auf unsere interne IT-Expertise zurück, für spezielle Fragestellungen, etwa in der Produktion, arbeiten wir mit erfahrenen Kooperationspartnern zusammen.
Nein. Die Analyse der IT-Infrastruktur und die Prüfung möglicher KI-Lösungen übernehmen wir mit eigener IT-Expertise. Hilfreich ist es, wenn uns eine Ansprechperson aus Ihrem Unternehmen einen Überblick über die eingesetzten Systeme, Programme und Lizenzverträge geben kann. Spezielles Fachwissen ist auf Ihrer Seite nicht erforderlich.
Wir sprechen über die aktuelle Situation Ihres Unternehmens und darüber, was Sie mit dem Workshop erreichen möchten. Sie schildern die Ausgangslage, wir ordnen sie ein und klären gemeinsam, wo die Schwerpunkte liegen sollten. Außerdem stimmen wir ab, wer aus Geschäftsführung und zweiter Führungsebene teilnimmt und wie der zeitliche Ablauf aussieht. So haben Sie eine klare Grundlage, um zu entscheiden, ob und wie der Workshop für Ihr Unternehmen sinnvoll ist. Das Gespräch ist unverbindlich und vertraulich.
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